Vorgehen
Coaching ist ein zeitlich begrenzter Prozess entlang eines konkreten Anlasses. Auf eine Auftragsklärung folgt eine Sequenz arbeitsbezogener Sitzungen, am Ende eine Bilanz. Jede Sitzung hat einen eigenen Fokus — keine offene Reflexionspraxis, sondern eine Strecke mit Zwischenstationen.
Die Arbeitsbewegung ist strukturierend: Anliegen klären, Ziele so konkret benennen, dass sie überprüfbar werden, Optionen sichtbar machen, Entscheidungen präzisieren, nächste Schritte vereinbaren. In der Folgesitzung wird geprüft, was davon getragen hat — was offen bleibt, wird neu fokussiert. Methodisch kommen zirkuläre Fragen, Rollen- und Ressourcenklärung, Skalierungen, Tetralemma und andere lösungsorientierte Werkzeuge zum Einsatz — ausgerichtet auf Bewegung, nicht auf Deutung.
Die Anlässe, die ich begleite, kommen häufig aus Leitungszusammenhängen und Übergängen: neue Rolle, Teamumbau, schwierige Entscheidung, Grenzen zwischen Fachlichkeit und Institution. Coaching ist entsprechend in der Regel an einen konkreten Prozess geknüpft — und hat einen klaren Abschluss.